

Helgolander Str. 8
28217 Bremen
(ohne Anspruch auf Vollständigkeit - Hinweise und Tipps mit Bezug zu Estland, Lettland oder Litauen können geschickt werden an: >post(ät)@infobalt.de<)
BALTISCHE STUNDE
alle vier Wochen DIENSTAGS 19.00 - 21. 00 Uhr auf Radioweser.tv
Informationen, Musik, Gespräche, Buchvorstellungen, Diskussionen - eine Radiosendung rund um Estland, Lettland und Litauen
Dienstag, 26. Juli 2016 --- 19.00 - 21. 00 Uhr
Das Sendegebiet bei Empfang über Antenne
So empfangen Sie die "Baltische Stunde" LIVE online im Internet
Shaws schwarzhumoriges Stück, geschrieben 1912, ist die literarische Vorlage zum Musical „My Fair Lady“. Das estnische Regie-Duo Tiit Ojasoo & Ene-Liis Semper erzählt Shaws packende Komödie als gegenwärtige Beobachtung heutiger Verhältnisse und von dem verzwickten Bedürfnis, anderen Menschen zu einem erfolgreicheren Leben verhelfen zu wollen.
Freitag, 1. Juli 2016 20.00 Uhr, Thalia Großes Haus, Alstertor
Dienstag, 5. Juli 2016 19.00 Uhr, Thalia Großes Haus, Alstertor
Rendsburg
Hamburg
Rheingau Musik Festival
Freitag, 1. Juli 2016, 20.00 Uhr - Wiesbaden, Kurhaus, Friedrich-von-Thiersch-Saal
Deutsche Kammerphilharmonie Bremen
Dirigent Paavo Järvi, Klavier Igor Levit
Johannes Brahms - Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 83
Johannes Brahms - Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68
Rheingau Musik Festival
Samstag, 2. Juli 2016, 20.00 Uhr - Wiesbaden, Kurhaus, Friedrich-von-Thiersch-Saal
Deutsche Kammerphilharmonie Bremen
Dirigent Paavo Järvi, Violine Isabelle Faust
Johannes Brahms - Violinkonzert D-Dur op. 77
Johannes Brahms - Sinfonie Nr. 3 F-Dur op. 90
Schleswig-Holstein Musik Festival
Freitag, 8.Juli 2016, 20.00 Uhr - Rendsburg, Christkirche
Samstag, 9. Juli 2016, 20.00 Uhr - Hamburg, Laeiszhalle
Deutsche Kammerphilharmonie Bremen
Dirigent Paavo Järvi, Violoncello Alisa Weilerstein
Ludwig van Beethoven - Sinfonie Nr. 8 F-Dur op. 93
Joseph Haydn - Konzert für Violoncello D-Dur Hob VIIb:2
Joseph Haydn - Konzert für Violoncello C-Dur Hob VIIb:1
Ludwig van Beethoven - Sinfonie Nr. 1 C-Dur op. 21
Agita Rando Trio
Agita Rando (p,comp.), Stefan Weeke (b), Ernst Bier (dr)
Sonntag, 31. Juli 2016, B-Flat, Berlin
LA JUIVE
Oper in fünf Akten
Komponist Fromental Halévy · Libretto von Eugène Scribe
Musikalische Leitung: Bertrand de Billy - Inszenierung: Calixto Bieito - Bühne: Rebecca Ringst
als Rachel, Éléazars Tochter: Kristine Opolais
Joseph Haydn: Klaviertrio G-Dur Hob. XV:25 „Zigeunertrio”
Antonín Dvořák: Klaviertrio Nr. 4 e-Moll op. 90 „Dumky Trio“
Johannes Brahms: Klaviertrio Nr. 1 H-Dur op. 8
Baiba Skride, Violine
Daniel Müller-Schott, Violoncello
Lauma Skride, Klavier
Drei Solitäre – und doch funkeln sie doppelt so schön zusammen. Kammermusik lebt vom gegenseitigen Verständnis, vom Aufeinander-Eingeschworen-Sein, vom perfekten Zusammenspiel. Die Schwestern Baiba und Lauma Skride musizieren seit frühester Kindheit gemeinsam, machten jede für sich eine brillante Virtuosen Karriere. Und sind immer noch ein Kammermusikensemble – im Trio mit Daniel Müller-Schott, einem der wohl derzeit besten Cellisten. Intimes Spiel, musikalische Sensibilität und höchste Konzentration bringen die Triopartner in ihr Konzert ein, an dessen Ende mit Brahms‘ op. 8 eines der klangschönsten Werke seiner Gattung steht, ein Werk, das den Bogen vom frühen Brahms bis zu seinem verdichteten Alterswerk spannt.
„Dumky“ heißt eines der bekanntesten Klaviertrios überhaupt. „Dumka“ heißt auf Ukrainisch Gedanke oder Nachsinnen und so bezieht sich der Name „Dumky“ auf die schwermütigen, balladenartigen slawischen Gesänge, die Antonín Dvořák darin verarbeitet hat. „Hinreißend hübsch, aber nicht viel mehr als das“, soll George Bernard über die englische Premiere geschrieben haben.
Was Haydn mitten im betriebsamen London dazu veranlasste, ein Rondo im Stil ungarischer Zigeunermusik zu schreiben, bleibt sein Geheimnis. Immerhin brachte der Hofkapellmeister des Grafen Esterházy jede Menge Volksmusik vom Balkan mit nach London. Im weltberühmten Finale des „Zigeunertrios“ verwendete er echte ungarische Tanzweisen. Für die Londoner ganz klar Zigeunermusik und so nannten sie den Satz, den Haydn selbst „Rondo all´Ongarese“ überschrieb, „Rondo in the Gypsy’s Style“.
Musik von Mozart und Mendelssohn mit
Malwina Sosnowski, Violine, Gunta Ābele, Violoncello und Giovanni Fornasini, Klavier
17. Juli 2016, 11.00 Uhr - Meriangärten, Basel
in diesem Rahmen:
30. Juli 2016, 20.00 Uhr
Maarja Nuut (Estland)Die in Rakvere geborene Estin Maarja Nuut begeistert mit ihrer filigranen und minimalistisch angelegten Musik zwischen Tradition und Moderne. Mit nur wenigen Zutaten – ihrer Geige, ihrer Loop-Station und ihrer Stimme – entsteht eine ganz besondere Musik mit eigenwilligem Charme. Gesungen wird in estnisch, einer fabelhafte Sprache, die den Zauber ihrer Musik noch verstärkt und bisweilen an die großen Sigur Rós erinnert. Maarja ist eine kreative junge Musikerin, deren Debüt „Soolo“ große Aufmerksamkeit und Anerkennung rund um den Globus bekommen hat und eines der Lieblingsalben des renommierten englischen Musik-Magazins fRoots ist.
Prießen
Zieckau
Freitag, 8. Juli 2016, Burg (Spreewald)
Mozarts Kirchensonaten und deutsche Romantiker
Im vielseitigen Konzert erklingen Mozarts Kirchensonaten Nr. 11 KV 245 und Nr. 17 KV 336, Andreas Uibo spielt an der Sauer-Orgel aus dem Jahr 1973. Des Weiteren spielen die fünf Musiker aus Estland u. a. Werke von Franz Schubert, Felix Mendelssohn Bartholdy, Max Reger und Ludwig van Beethoven.
Künstler: Aare Tammesalu (Violoncello), Andreas Uibo (Orgel), Ka Bo Chan (Countertenor), Mari-Liis Uibo (Violine), Arvo Leibur (Violine)
Samstag, 9. Juli 2016, 17.00 Uhr - Prießen
Mozarts Kirchensonaten und polnische Romantiker
Im Zentrum des Konzertprogrammes stehen die Kirchensonaten Nr. 8 KV 225 und Nr. 10 KV 244 von Wolfgang Amadeus Mozart. Des Weiteren erklingen Ausschnitte aus Antonín Dvořáks »Biblischen Liedern«, weitere Lieder von Wolfgang Amadeus Mozart für Orgel und Counter-Tenor sowie Stücke von Henryk Wieniawski.
Künstler: Aare Tammesalu (Violoncello), Andreas Uibo (Orgel), Ka Bo Chan (Countertenor), Mari-Liis Uibo (Violine), Arvo Leibur (Violine)
Sonntag, 10. Juli 2016, Zieckau
Mozarts Kirchensonaten und estnische Romantiker
Die estnischen Musiker spielen Wolfgang Amadeus Mozarts Kirchensonaten Nr. 13 KV 274 und Nr. 15 KV 328 für zwei Violinen, Orgel und Violoncello. Der Organist Andreas Uibo und der Countertenor Ka Bo Chan spielen zudem Lieder des estnischen Komponisten Arthur Kapp, Kirchenarien von Mozart und eine Romanze von Villem Kapp. Das Programm wird durch weitere Werke für Streicher und Orgel abgerundet.
Künstler: Aare Tammesalu (Violoncello), Andreas Uibo (Orgel), Ka Bo Chan (Countertenor), Mari-Liis Uibo (Violine), Arvo Leibur (Violine)
2. Juli 2016, 17.00 Uhr - St. Martinskirche Holle
Iveta Weide (Orgel) - Musik aus Lettland
Musik von Ādams Ore, Margeris Zariņš, Alfrēds Kalniņš und Pēteris Vasks
6. Juli 2016, 20.30 Uhr, Stift Göttweig
Bereits seit acht Jahren singt Elina Garanča im Rahmen des Open-Airs „Klassik unter Sternen“ auf Stift Göttweig und bezaubert jedes Jahr tausende Besucher mit ihrer natürlichen Ausstrahlung. Der Auftritt der temperamentvollen Lettin ist bereits zur Tradition geworden und ist kaum mehr aus der heimischen Konzertlandschaft wegzudenken. Im neunten Jahr von „Klassik unter Sternen“ wird die gefeierte Mezzosopranistin wieder „Friends“ auf die Bühne bitten, um mit ihnen gemeinsam das Publikum zu verzaubern.
Freitag, 8. Juli 2016, 19:30 Uhr - Freiheitshalle Hof, Festsaal
11. Symphoniekonzert der Hofer SymphonikerPēteris Vasks, hört man förmlich den Wind über die lettischen Wälder streichen. Die Fantasie spannt weite Landschaften vor dem inneren Auge des Zuhörers und lässt die Gedanken in schwelgerischer Schönheit fliegen. Die Intention des lettischen Komponisten Pēteris Vasks ist jedoch eine andere, es geht „… um die größte Macht auf der ganzen Welt – Liebe. Liebe ist, was immer war und immer sein wird, solange es uns gibt. Ich glaube, dass mit der Solovioline und dem Streichorchester die beste Wahl für eine ‚Love story‘ getroffen ist.“
Drehorgelspieler aus 13 Ländern sind beim 36. Internationalen Drehorgelfest Berlin auf dem Breitscheidplatz mit von der Partie. Sie kommen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Holland, Dänemark, England, Schweden, Finnland, Estland und den USA. Erstmalig sind dieses Jahr zwei Drehorgelspielerinnen aus Japan und Chile dabei. Sie verwandeln den Platz zwischen der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche und dem Europa-Center in „Berlins größtes Drehorgel-Konzert“.
Sommerkonzert in der Schloßkirche Mannheim
Samstag, 2. Juli 2016, 18.00 Uhr
(Schlosskirche im Schloss Mannheim, Ehrenhof rechts; Bismarckstraße 53)
Impressionen aus Nordeuropa von Norwegen bis zum Baltikum
Konzertchor Dilsberger Kantorei, Leitung: Markus Karch. Solist: Benjamin Gerny, Posaune
Eine echte Fundgrube sind hier die aktuellen Kompositionen aus Estland und Lettland.
Von Arvo Pärt über Vytautas Miškinis und Ēriks Ešenvalds zu Rihards Dubra findet sich eine beeindruckende Fülle wunderschöner Chormusik, die vorwiegend eine sphärische Klanglichkeit verbreitet und damit geradezu einlädt, in die Improvisation „hineinzugleiten“.
Ingolstadt
La clemenza di Tito
Oper von Wolfgang Amadeus Mozart - In italienischer Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung
Tito Vespasiano - Ramon Vargas
Vitellia - Marina Rebeka
Opernhaus Zürich (Hauptbühne) am 1. Juli 2016 - 19.00 Uhr / 3. Juli 2016 - 14.00 Uhr
am 5. Juli 2016 - 20.00 Uhr / am 8. Juli 2016 - 19.00 Uhr
Vorsprung-Festival
Idomeneo
Dramma per musica in drei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart
Mozart bekam 1780 den Auftrag, für den Münchner Karneval eine Oper zu schreiben – es entstand seine Lieblingsoper „Idomeneo“. Ihr liegt ein packendes Drama der antiken Mythologie zu Grunde: In größter Seenot verspricht Idomeneo, König von Kreta, dem Gott des Meeres Poseidon bei erfolgreicher Rettung den ersten Menschen zu opfern, der ihm am Strand begegnet. Dies ist niemand anders als Idomeneos Sohn Idamante. Basierend auf dem Libretto von Giambattista Varesco schuf der damals 25-jährige Mozart 1781 eine große Choroper, die sich um das Verhältnis von Menschen und Göttern, Liebeswirrungen und dem Konflikt zwischen Glaube und Gewissen dreht.
Die bedeutende Rolle des Chores übernimmt die Audi Jugendchorakademie und bestreitet in der halbszenischen Produktion somit ihren ersten Auftritt als „Opernchor“. In der Eigenproduktion der Audi Sommerkonzerte übernehmen die Rollen von Idomeneo und Idamante ebenfalls Vater und Sohn, Christoph und Julian Prégardien. Die Sopranistin Marina Rebeka verkörpert die Rolle der Elektra. Begleitet wird sie und die weiteren Solisten vom Barockensemble Concerto Köln unter der Gesamtleitung von Kent Nagano.
Sonntag, 17. Juli 2016, 19.00 Uhr, Festsaal des Stadttheaters Ingolstadt
Sonntag, 17. Juli 2016, 17 Uhr,
10jährige Partnerschaft der Thomas-Kirchengemeinde mit der ev. Kirchengemeinde Jurbarkas/Litauen
TRIO ENESCU
Edvardas Armonas - Alina Armonas-Tambrea - Gabriele Gylyte
9. Juli 2016, 19.00 Uhr in der Bibliothek der TH Wildau
W. A. Mozart - Klaviertrio C-Dur, KV 548
L. Boulanger - D`un soir triste / D`un matin de printemps
F. Mendelssohn-Hensel - Klaviertrio d-moll, op. 11
KAMMERMUSIKTAGE METTLACH
Sonntag, 17. Juli 2016, 11 Uhr - Alte Abtei Mettlach
Clara Wieck-Schumann - Klaviertrio g-Moll op. 17
Lili Boulanger - "Un Matin de Printemps" / "D´un Soir triste"
Fanny Mendelssohn-Hensel - Klaviertrio d-Moll op. 11
Mettlach
Die Macht der Musik
mit Elina Garanča
Seit ihren ersten öffentlichen Auftritten ist die in Riga geborene Tochter einer Musikerfamilie ein weltweiter Inbegriff der Gesangskunst. Ihr Geheimnis – sie lebt Musik mit Leib und Seele. Ihr Programm zeigt Glucks Einfluß auf die nachfolgenden Komponisten- und Sängergenerationen, seinen Anteil bei der Entwicklung der Grand Opera und seine Bedeutung für die Romantiker des 19. Jahrhunderts.
Samstag, 16. Juli 2016, 20.00 Uhr - Nürnberg, Meistersingerhalle
in diesem Rahmen:
Theater ARLEKINAS, Vilnius/Litauen
Der Puppenspieler
Eine clowneske Tragikomödie nach Shakespeares ‚Othello’
Regie: Tatjana Timko
Freitag, 1. Juli 2016 , 14 Uhr, PaderHalle Bühne, Paderborn
Die Eigenproduktion basiert auf Shakespeares Tragödie ‚Othello’. Das clowneske Stück dreht sich um den Puppenspieler Dzholozo: Aus Mangel an Zuschauern, die sein Theater kaum beachten, ist sein Einkommen bescheiden.
Die weibliche Hauptrolle des Stücks aber, Columbine, ist eine begeisterte Anhängerin des Puppentheaters. Sie ist verheiratet mit Tesoro, einem stattlichen mächtigen Krieger. Weil er wütend auf sich und die Welt ist, ersinnt Dzoholozo einen intriganten Plan. Er ist Puppenspieler, hat aber Menschen besser unter Kontrolle, als seine Puppen. Als Theatermanager mag er schlecht sein, als Intrigant ist er dafür brillant. Und so macht Dzoholo Tesoro glauben, dass Columbine ihn mit seinem besten Freund Amico betrügt. Das Ende ist tragisch: Tesoro tötet in der Hitze der Eifersucht erst seine Frau Columbine und dann sich selbst. Dzholozo müßte sich freuen, sein intrigantes Spiel hat Erfolg gehabt, doch tiefe Traurigkeit übermannt ihn, denn seine treuste Zuschauerin ist tot: Columbine.
Rostock
Stolpe
Pasewalk
Jahrmarkt der Sensationen
Georg Breinschmid Kontrabass
Martynas Levickis Akkordeon
Runge & Ammon Violoncello , Klavier
vision string quartet Streichquartett
Barto Komödiantische Akrobatik
Raimon Ruiz del Rio Puppenspiel
Der Jahrmarkt der Sensationen kennt keine Grenzen: Jazzmusik trifft auf virtuoses Akkordeonspiel, Vivaldi trifft auf Piazzolla, Klassik auf Poesie. Mit von der Partie sind "Wiens weltbester" Jazzbassist Georg Breinschmid, das Cello-Klavier-Duo Runge & Ammon, der litauische Akkordeonist Martynas und das vision string quartet. Gemeinsam mit Barto, dem belgischen Star der Clown-Szene, und dem spanischen Puppenspieler Raimon Ruiz del Rio kreieren diese vielseitigen Künstler ein Programm zum Staunen und Träumen.
Mittwoch, 20. Juli 2016 - 19.00 Uhr Rehna, Klosteranlage
Donnerstag, 21. Juli 2016 - 19.00 Uhr Rehna, Klosteranlage
Freitag, 22. Juli 2016 - 19.00 Uhr, Zoo Rostock
Samstag, 23. Juli 2016 - 18.00 Uhr, Haferscheune des Gutshauses Stolpe
Sonntag, 24. Juli 2016 - 15.00 Uhr, Lokschuppen Pasewalk
Klosteranlage Rehna
Kirchplatz 1a 19217 Rehna
Zoo Rostock
Barnstorfer Ring 1
8059 Rostock
Haferscheune des Gutshauses Peenstraße 33
17391 Stolpe (bei Anklam)
Lokschuppen, Speicherstraße 14, 17309 Pasewalk
Filme und Begegnungen am Freitag, 8. Juli 2016 – ab 19.00 Uhr Kunstquartier Bethanien
Wenn Kultur zu den wichtigsten Grundlagen eines gemeinsamen Europa gehören soll, was wissen wir eigentlich von den Kulturen unserer Nachbarn? Insbesondere Ost-, Mittelost und Südosteuropa sind kaum im Blickfeld - auf den Theaterbühnen und in der Politik dominieren andere Blickrichtungen. Was aber sind die Themen der Künstler*innen in Riga, Ljubljana oder Vilnius? In welchen kulturellen und politischen Kontexten realisieren sie ihre Arbeiten? Was ist ihr Blick auf Europa?
Die Lange Nacht geht diesen Fragen nach. Mit Filmen zum Theater, im direkten Gespräch mit Künstler*innen und Expert*innen und den Dokumentationen herausragender Inszenierungen der Regisseure Oskaras Koršunovas (Litauen), Krzysztof Warlikowski (Polen) und anderen.
Die Lange Nacht ist eine Veranstaltung des Mime Centrum Berlin / Internationales Theaterinstitut in Kooperation mit Freie Universität Berlin / Institut für Theaterwissenschaft im Rahmen des Projekts PASSAGE 23°E.
in diesem Rahmen:
MEFISTOFELE
Oper in vier Akten mit Prolog und Epilog
Komponist Arrigo Boito · Libretto vom Komponisten nach Johann Wolfgang von Goethes "Faust"
Bayerisches Staatsorchester - Chor und Kinderchor der Bayerischen Staatsoper
Mefistofele - René Pape
Faust - Joseph Calleja
Margherita - Kristine Opolais
Donnerstag 21. Juli 2016 19 Uhr - Bayrische Staatsoper München
Sonntag 24. Juli 2016, 19 Uhr - Bayrische Staatsoper München
UNDER CONSTRUCTION
Fotos von Michael Schröder
20.Juni bis 28. Juli 2016, Fotogalerie Heeder, Krefeld
Europa erscheint als große Vision, abstrakt und individuell nur schwer begreifbar. Orte, einst Zeugnisse des Wachstums europäischer Kultur und Wirtschaft, zeigen sich heute als Stätten der Seelenlosigkeit in farbloser „Betonästhetik" und im Zeichen kultureller Abwesenheit. Die imaginären Wunschbilder von Politik, Werbung und Propaganda haben ihre Substanz verloren. Manuel Schroeder widmet sich in seinen fotografischen Projekten diesen Orten in Osteuropa und Deutschland. Mit dem Gespür für Details und in vermeintlich dokumentarischer Fotografie nähert er sich narrativ, undogmatisch und systematisch ihren sozialen Realitäten. Die fotografischen Arbeiten stellen Parallelwelten postsozialistischer Wohnsiedlungen Lettlands und urbaner Wohnprojekte Deutschlands gegenüber.
Öffnungszeiten: MO bis MI 8 bis 16 Uhr, DO 8 bis 17.30 Uhr, FR 8 bis 12.30 Uhr, bei Veranstaltungen des Kulturbüros und nach Vereinbarung. Der Eintritt ist frei.
Fabrik Heeder
Virchowstr. 130
47805 Krefeld
Späte Nachbarn
nach Isaac B. Singer
Regie Alvis Hermanis
Der lettische Theatermacher Alvis Hermanis bewegt sich auf den Spuren des jiddischen Literaturnobelpreisträgers. Singer emigrierte 1935 von der Alten Welt in die Neue – wie auch viele seiner Figuren. Nicht selten sind sie merkwürdig verloren in Amerika, ob zu Geld gekommen oder bitterarm geblieben – wie die in die Jahre gekommenen jüdischen Einwanderer, die sich unverhofft als späte Nachbarn wiederfinden. (Übernahme Münchner Kammerspiele)
Montag, 4. Juli 2016, 19.00 Uhr - Thalia Theater Hamburg
Kätlin Vainola / Estland
Kätlin Vainola, geb. 1978 in Tallinn, ist in Estland eine sehr erfolgreiche Bilder- und Kinderbuchautorin. Sie gehört zur neuen Generation der estnischen Kinderliteratur, die sich seit in den 10 Jahren entwickelt. Nach dem Studium der estnischen Philologie und ihrer Arbeit als Lehrerin, Projektmanagerin und Herausgeberin, engagiert sie sich heute besonders im Bereich der Leseförderung und der kindlichen Literaturvermittlung. Mit Hund, Katze, Musiker-Mann und zwei Kindern lebt und arbeitet sie in Tallinn.
Lesungen:
Montag, 18. Juli - 9.30 / 11.30 Uhr in der Internationalen Jugendbibliothek.
Dienstag, 19. Juli - 9.35 Uhr: Pestalozzi-Grundschule, Gersthofen
Mittwoch, 20. Juli - 8 Uhr: Dreiberg-Schule, Kentzgau
Donnerstag, 21. Juli - 10.30 Uhr: Grundschule Lehrberg
Heinavanker
Wenn sie mit ihren Mönchskutten in mittelalterlichen Kirchen auftreten, werden selbst Alte-Musik-Skeptiker schwach. Heinavanker, die legendären Stimmen aus Estland, singen so rein, unverfälscht und glaubwürdig, dass man auf alle verpoppten Mönchsgesänge von heute gut verzichten kann. In der Christuskirche Boppard finden sie genau jenen weiten Raum, den ihre Gesänge brauchen, um sich zu entfalten: geistliche Volkslieder aus ihrer Heimat, Runenlieder und Auszüge aus Messen des Mittelalters.
Geistliche Volkslieder aus Estland
Vokalsätze nach Runenliedern
Kyrie aus der Messe de Barcelona
Sanctus aus der Messe de Toulouse
Samstag, 16. Juli 2016 19:00 Uhr | Boppard, Christuskirche Boppard
HEINAVANKER
Erstmals in St. Blasien gibt das Ensemble Heinavanker aus Talinn (Estland) ein Konzert. Das Ensemble wurde 1988 gegründet und ist seither auf vielen bedeutenden Konzertpodien der Welt zu Gast. Konzertreisen, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen führten es in viele Länder Europas, nach USA, Kanada und Südamerika. Der Name Heinavanker, zu deutsch „Heuwagen“ stammt aus einem Altargemälde des Hieronymus Bosch. Im Zentrum des Interesses stand die musikalische Liturgie sowie die Suche nach dem eigenen Weg im Licht des geistigen Erbes.
Die meisten Konzertprogramme stützen sich auf Gregorianische Gesänge, auf die frühe Mehrstimmigkeit und auf geistliche estnische Volkslieder. Im Dom zu St. Blasien erklingen Kompositionen aus dem 14. Jahrhundert (aus den Messen von Barcelona, Toulouse und Tournai) sowie geistliche Volkslieder aus dem heimatlichen Estland.
Samstag, 23. Juli 2016, 20.15 Uhr - Dom St. Blasien
22. Juli 2016, 21:30 Uhr - Freiluftkino Insel Im Cassiopeia
PROGRAMM:
JAU PUIKU, TIK DAR ŠIEK TIEK... / IT WOULD BE SPLENDID, YET...
R: Lina Lužytė, Drama, 28', 2009. Porträt einer Ehefrau, die sich mit ihrem Status während des Wechsels der Gesellschaft um 1992 auseinandersetzt – kurz nach der Wiedererlangung der Unabhängigkeit Litauens.
NEVYKĘS SCENARIJUS / FAILED SCENARIO
R: Kristina Sereikaitė, Linas Mikuta, Thriller, 8', 2010. Eine schüchterne Frau, die in einem einfachen Gasthaus arbeitet, trifft fasziniert auf Beweise eines Verbrechens.
O KAS? / WHO?
R: Saulė Norkutė, Poetry / Music Video, 8', 2012. Vier Freundinnen sind auf einen Roadtrip, als sich die Natur ihrer bemächtigt und ihnen nichts anderes übrig bleibt als loszulassen.
NERUTINA / NOROUTINE
R: Jūratė Samulionytė, Romantic Comedy, 15', 2008
Ein Mann durchbricht den Teufelskreis seiner täglichen Routine, die ihn als Geisel genommen hat.
SOBAKA / DOGGONE
R: Domas Petronis, Drama / Tragicomedy, 10', 2014. Ein Paar versucht mehrfach, seinen kranken Hund zum Einschlafen zu bewegen. Dabei kommen ihre Beziehungsprobleme zum Vorschein.
NESISEKA ŠIANDIEN / NOT LUCKY TODAY
R: Dovilė Šarutytė, Comedy / Mystery, 7', 2010. Eine ironische Interpretation für vereinzelte Missgeschicke verschiedener Menschen an einem scheinbar ganz normalen Tag.
SUPER M NUOTYKIAI / SUPER M ADVENTURES
R: Arūnas Eimulis, Adventure / Parody, 6', 2011
Eine Parodie der Superman Filme in drei Teilen, inspiriert durch den türkischen Trashfilm der siebziger Jahre.
Part 1: Graffiti Vandals; Part 2: Car Thief; Part 3: Army of Barefoots
KELIŲ EISMO TAISYKLĖS / TOO YOUNG TO DRIVE
R: Marija Stonytė, Drama / Romance, 24', 2014. Ein junges Paar begegnet sich in einem Zugabteil. Vom ersten Augenblick an haben sie Kommunikationsschwierigkeiten. Publikumspreis - Litauisches Kino Goes Berlin 2015
Alle Filme - Original mit engl. Untertiteln
Freiluftkino Insel
Cassiopeia
Revaler Straße 99
10245 Berlin-Friedrichshain